Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

17.06.2010
Nr. 070/10
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Juniorranger als Botschafter der Region

57 Buben und Mädchen nahmen erfolgreich an der Ausbildung im Nationalpark teil.

57 Buben und Mädchen nahmen an der Juniorrangerausbildung der Nationalparkverwaltung in den Pfingstferien teil. Stolz zeigen sie ihre Urkunden beim Erinnerungsfoto.

57 Buben und Mädchen nahmen an der Juniorrangerausbildung der Nationalparkverwaltung in den Pfingstferien teil. Stolz zeigen sie ihre Urkunden beim Erinnerungsfoto.

Ein wunderschöner Frühsommerabend, fröhliche Kinder und bestens gelaunte Eltern, Großeltern und Freunde sorgten bei der Abschiedsfeier für 57 neue Juniorranger für ein unvergessliches Ambiente unter freiem Himmel.

Damit war der ersehnte Ausgleich geschaffen für den Dauerregen während der Ausbildungszeit.

Oberamtsrat Josef Erhard, als Leiter der Nationalparkwacht zugleich für das ungemein erfolgreiche Projekt Juniorranger verantwortlich, lobte bei seiner Begrüßungsansprache dann auch die frischgebackenen Juniorranger für deren Unverdrossenheit, trotz des “Sauwetters“ während der 4-tägigen Ausbildungszeit in den Pfingstferien. Es verdient ohnehin große Anerkennung, wenn Kinder aus der Nationalparkregion im Alter von ca. 12 Jahren eine Ferienwoche für die Ausbildung zum Juniorranger opfern. Auch das große Engagement der Eltern sprach Erhard an; denn sie oder Oma und Opa sind dabei ebenfalls gefordert, weil die Kinder ja täglich frühmorgens zum Bürogebäude der Nationalparkwacht bei Neuschönau zu fahren und abends wieder abzuholen waren.
Zudem leisten viele Eltern ehemaliger Juniorranger völlig selbstlos unverzichtbare Arbeiten innerhalb des Juniorrangerprojektes mit seinen Ortsgruppen. „Nur so“, verkündet Erhard mit Stolz, „konnte aus dem 1998 mit 12 ausgebildeten Juniorrangern begonnene Projekt zum Erfolgsmodell aufsteigen, das mittlerweile in vielen Nationalparken Europas Nachahmung findet und alleine im Nationalpark Bayerischer Wald bisher die Ausbildung von sage und schreibe 1.650 Mädchen und Jungen aus der Region ermöglichte“.
In seinen Dankesworten schloss der Nationalparkwachtleiter auch seine Mitarbeiter, die „Seniorranger“, mit ein, ohne deren einfühlsame Betreuung und pädagogischen Fähigkeiten der zündende Funke auf die Schüler nicht überspringen kann. „Die Kinder“, so Erhard, „sollen bei der Ausbildung zum Juniorranger nicht nur die Besonderheiten des Nationalparks kennenlernen, sondern mit ihm auch einen wichtigen Teil ihrer Heimat“. Man darf die Juniorranger durchaus als Botschafter unserer Nationalparkregion bezeichnen. Sie leisten jetzt nicht nur wichtige Überzeugungsarbeit im Familien- und Freundeskreis, sondern zuweilen weit über die bayerischen Grenzen hinaus, wenn sie an den über den gemeinnützigen Verein Juniorranger mit seinem Vorsitzenden MdL Alexander Muthmann angebotenen Reisen nach Schottland oder letztes Jahr nach Spanien am internationalen Juniorranger-Cup teilnehmen.

Josef Wanninger, Sachgebietsleiter für Bildung und Regionalentwicklung an der Nationalparkverwaltung, unterstrich in seiner Ansprache ebenfalls die Bedeutung des Juniorrangerprojektes: „Die Kinder animieren ihre Eltern zum Ausflug in die Nationalparkwälder, um ihnen dort die Naturschönheiten zu zeigen und wo sie während ihrer Ausbildung überall vorbeikamen“. Dabei berichtete Wanninger auch von der Landesgartenschau in Rosenheim, bei der im Rahmen eines Wettbewerbes des Bayerischen Umweltministeriums die Frage: „Was ist uns was wert“ von 600 Kindern „Natur und Heimat“ genannt wurde. Die weitverbreitete Meinung, dass sich Kinder heute nur für Computerspiele interessieren, wurde hier grundlegend widerlegt.

Sparkassendirektor Erwin Bumberger, als Vertreter des größten Sponsoren des Juniorrangerprojektes, veranschaulichte in seinen Grußworten, weshalb seine Einrichtung ganz besonders ein Herz für die Juniorranger hat.

„Ohne Moos nix los“ faste Josef Erhard die Unterstützung durch Sponsoren zusammen und unterstrich ganz deutlich, dass deshalb der Etat der Nationalparkverwaltung auch nicht in Anspruch genommen werden muss.

Dann kam für die 57 Buben und Mädchen der ersehnte Moment der Urkundenaushändigung, der sie zu neuen Juniorrangern auszeichnete.

Mit musikalischen Einlagen der Juniorranger, Würstchen vom Grill und kalten Limonaden endete eine Veranstaltung in einem fröhlichen Fest.

Bildunterschrift
57 Buben und Mädchen nahmen an der Juniorrangerausbildung der Nationalparkverwaltung in den Pfingstferien teil. Stolz zeigen sie ihre Urkunden beim Erinnerungsfoto vor dem Dienstgebäude der Nationalparkwacht.
(Foto: Rainer Pöhlmann)

Das Veranstaltungsprogramm zum 40-jährigen Jubiläum des Nationalparks Bayerischer Wald kann auf der Website der Nationalparkverwaltung unter http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de unter Aktuelles“ heruntergeladen werden.

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