Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

18.01.2010
Nr. 008/10
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Vom Kältepol der Flanitz entlang

Mit dem Förster durch den Nationalpark

(Pö) Der kleine Ort Klingenbrunn-Bahnhof am Fuße des Rachels wurde vor allem durch seine sibirisch anmutenden Temperaturen in sternenklaren Nächten weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Zahlreiche "Wetterfrösche" haben sich dort schon eingefunden, um das Phänomen des Kältepols im Nationalpark zu ergründen.

Nationalparkförster Rainer Pöhlmann lebt in Klingenbrunn-Bahnhof seit über 30 Jahren. Er beobachtete und registrierte in dieser Zeit das Wettergeschehen in der nachtkalten Talverebnung an der Wasserscheide zwischen Regen und Ilz. Der Nationalpark-Pressesprecher erzählt seinen Gästen aus dem reichen Datenschatz der Nationalpark-Wetterstation, wird besondere "Highligths" aufzeigen und natürlich die Ursachen dieser besonderen Wettererscheinungen erklären, die sogar Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen und letztendlich auch das Waldbild bestimmen.

Länger als in vergleichbaren Höhenlagen bleibt der Schnee dort liegen. Eine geschlossene Schneedecke von fünf bis sechs Monaten ist keine Seltenheit. In einem langen Anpassungsprozess haben sich Tiere und Pflanzen aber darauf eingestellt. Welche Überlebensstrategien sie dabei gewählt haben, ist aus menschlicher Sicht manchmal verwunderlich oder sehr verblüffend.

Die ca. zweieinhalb Stunden dauernde Wanderung (bei entsprechender Schneelage evtl. Schiwanderung) beginnt am Samstag, dem 23. Januar um 10.00 Uhr am Parkplatz Flanitzebene in Klingenbrunn-Bahnhof. Der Flanitz entlang, wo noch Fischotter, Sperlingskauz und Wasseramsel zu Hause sind, werden auch urwaldartige Waldrelikte durchwandert. Sie begleiten den noch wild-romantischen Bergbach, der gerade im Winter an Wasserstürzen mit bewundernswerten Eiskaskaden aufwartet.

Eine Anmeldung zu dieser kostenlosen Führung ist nicht erforderlich. Evtl. Rückfragen unter Tel. 08552 9600-132.

 


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