Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

22.12.2009
Nr. 178/09
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Bitte keine Feuerwerke und Böller am Lusen

(Pö) Wie alljährlich kommt der Silvesternacht auch heuer wieder eine besondere Bedeutung zu. Der Lusengipfel zählt traditionell zu den bevorzugten Orten im Landkreis, den Jahreswechsel zu erleben und zu feiern. Auch die Nationalparkverwaltung stimmt dem zu – aber mit der Bitte: ohne Feuerwerk und Böller.

In einer Winterlandschaft, noch dazu auf einem markanten Bayerwaldberg wie dem Lusen, den Jahreswechsel zu erleben, zählt ganz sicher zu einem einmaligen Erlebnis. Dafür hat die Nationalparkverwaltung vollstes Verständnis und begrüßt diesen Wunsch sogar, wenn der Lusengipfel nicht zum Ort für Böllerschüsse und Feuerwerk missbraucht wird. Auch wenn die alten Bäume dort oben großflächig abgestorben sind, der Wert dieses sensiblen Lebensraumes blieb erhalten – es leben nach wie vor Tiere darin. Tiere, die wie der Auerhahn vom Aussterben bedroht sind, die der Anblick des Feuerwerks und der Donnerschlag der Böller  in Angst und Schrecken zu panikartiger Flucht veranlasst.  – Einer Flucht, die angesichts der Schneehöhe zur letzten Flucht, zum Tode, führen kann.

Stilvoll den Jahreswechsel zu passieren, darunter würde die Natur verstehen, Vergangenes in Erinnerung zu bringen, dankbar zu sein, diesen Tag hier oben zu erleben, Wünsche für das neue Jahr zu hegen, gute Vorsätze zu fassen und die vielen Feuerwerke im weithin sichtbaren Umkreis zu bestaunen.  Auch ein Gläschen in Ehren und damit auf das neue Jahr anzustoßen, wird niemand verwehren, wenn die leeren Flaschen wieder mit ins Tal genommen werden.

 


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