Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

23.06.2009
Nr. 075/09
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Die Gesänge der blauen Säule

Jugendliche spielen das Stück "Die Gesänge der Blauen Säule".
Foto: Archiv NPV

Jugendliche spielen das Stück "Die Gesänge der Blauen Säule". Foto: Archiv NPV

Gemeinsam Theater spielen trotz Sprachbarriere? Eine Gruppe Jugendlicher aus dem tschechisch-bayerischen Grenzraum will zeigen, dass man sich trotzdem gut verstehen kann. Einen glänzenden Beweis dafür liefert die Vorpremiere des Theaterstückes Die Gesänge der blauen Säule am 28. Juni um 18.00 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald
Das Theaterprojekt unter der Leitung von Hans Dönitz vom Theaterpädagogischen Zentrum Nürnberg und dem tschechischen Regisseur Rudolf Klimek nahm seinen Anfang vor einigen Wochen auf einer fünftägigen Wandertour im Lusen-Gebiet. Hier haben sich die Theaterspieler bereits intensiv mit den Blauen Säulen, dem Hochpass an der bayerisch-tschechischen Grenze, beschäftigt. Dieser Platz ist spätestens mit der Erschließung für den Salzhandel zu Zeiten Karl IV. Schauplatz für europäische Geschichte geworden, merkt Regisseur Hans Dönitz an. Und mit dieser Geschichte befassen sich die jungen Leute in ihrem selbst verfassten Stück, das mit viel eigener Musik und selbst kreiertem Gesang unterlegt ist und - soviel sei verraten - auch erstaunlich lyrische Elemente in sich birgt. Es geht um Menschen und Schicksale, um Salzsäumer, Lakaien, Flüchtlinge und Grenzbeamte.
Bei einem Aufenthalt im Adalbert-Stifter-Zentrum in Horni Plana am Moldau-Stausee während der Pfingstferien wurde fleißig geschrieben, geprobt und komponiert. Dabei haben die 16 Teilnehmer des Theaterprojekts dem Lusen, Zeuge von vielerlei Vorkommnissen im Laufe der Geschichte, eine Stimme gegeben. Nun hoffen die jungen Theaterspieler, dass ihr Projekt, das vor dem Hintergrund völkerverbindender Freundschaft entstand, das Interesse vieler Besucher findet.

Am 31. Juli wird das Stück in Zwiesel aufgeführt, am 1. August beim Säumerfest in Grafenau und am 28. August in den Schlossarkaden in Vimperk.

Foto: Archiv NPV


 

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