Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

16.12.2008
Nr. 172/08
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Oberamtsrat Erich Zitzelsberger in Altersteilzeit verabschiedet

Pö) Eine ungewöhnlich lange und erfolgreiche Berufskarriere neigt sich dem Ende zu. Im Rahmen einer kleinen „Ausstandsfeier“ verabschiedete der stellvertretende Leiter der Nationalparkverwaltung, Forstdirektor Karl Barthmann, Oberamtsrat Erich Zitzelsberger nach über 45 erfolgreichen Berufsjahren als Förster in unterschiedlichen Funktionen in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Am 1. Oktober 1963 begann der 1945 in Bayerisch Eisenstein geborene Erich Zitzelsberger seine Berufsausbildung als Forstlehrling, wie es damals auch offiziell hieß, an der Forstdienststelle Schöfweg des damaligen Forstamtes Schönberg. Unterbrochen durch den 18-monatigen Grundwehrdienst setzte er diese an der Forstdienststelle Buchenau III des gleichnamigen Forstamtes fort und besuchte anschließend als Forstschüler die Forstschule in Lohr am Main. Mit der Ernennung zum Revierförsteranwärter, womit zugleich der Status „Beamter auf Widerruf“ erlangt wurde, schloss sich der letzte Abschnitt der sechsjährigen Ausbildung an. Dabei lernte er im Bereich von insgesamt acht verschiedenen Forstämtern in ganz Bayern – von Mitterteich in der Oberpfalz bis Eichstätt in Oberbayern – die Wälder Bayerns und die Arbeit im Wald von Grund auf kennen und legte damit den Grundstein für eine sehr erfolgreiche Revierförsterprüfung. Mit der Ernennung zum Revierförster zur Anstellung im Oktober 1971 führte ihn sein Berufsweg gleich zu Beginn dorthin, wo er schließlich auch endete, nämlich in den Nationalpark Bayerischer Wald. Als Büroleiter am Nationalparkamt Spiegelau konnte er seine eigentlichen Qualitäten als frisch gebackener Förster aber noch nicht zeigen. Die durfte er erst knapp ein Jahr später mit seiner Versetzung an die Forstdienststelle Ludwigsthal des ehemaligen Forstamtes Zwiesel-Ost unter Beweis stellen. Als Forstpraktiker erwarb er sich schnell Ansehen im Kreise seiner Kollegen und darüber hinaus. Sein fachlich fundiertes Wissen und sein überzeugendes und geradliniges Auftreten verhalfen Zitzelsberger bereits in noch jungen Jahren 1986 zum Karrieresprung. Dafür musste er aber sein geliebtes Forstrevier aufgeben und an das Forstamt Zwiesel als Beamter im Leitungsdienst mit deutlich mehr Büroarbeit wechseln. „Entschädigt“ wurde Erich Zitzelsberger mit den Beförderungen zum Forstamtsrat 1989 und Oberamtsrat 1993.

Eine weitere Wende in der Berufslaufbahn erfuhr Zitzelsberger mit der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald 1997, welche die Auflösung des Forstamtes Zwiesel zur Folge hatte. Fortan musste Zitzelsberger weite Wege an seinen neuen Arbeitsplatz in der Nationalparkverwaltung in Grafenau in Kauf nehmen. Als stellvertretender Sachgebietsleiter für Wald- und Wildtiermanagement konnte Zitzelsberger aber einen Teil seiner gewohnten Arbeit – wenngleich unter geänderten Vorzeichen – mit nach Grafenau nehmen.

Stellvertretender Nationalparkleiter Karl Barthmann betonte dann auch in seiner Würdigung die Leistungen des ausscheidenden Beamten, dessen Qualitäten nicht im Bereich markiger Worte, sondern im wohlüberlegten und sorgfältig vorbereiteten Handeln lagen, gepaart mit einem gut dosierten Schuss trockenen Humors, den die Mitarbeiter und Vorgesetzten ganz sicher vermissen werden

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