Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

08.09.2008
Nr. 134/08
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Rotary-Konzert im Haus zur Wildnis

In der besonderen Atmosphäre des Konzertsaales im Haus zur Wildnis des Nationalparks Bayerischer Wald erlebten die Zuhörer zwei hochkarätige Künstler: Barbara Hesse-Bachmaier (Mezzosopran) und Francesco Attesti (Klavier).

Der Präsident des Rotary-Clubs Freyung-Grafenau und Leiter des Nationalparks Karl Friedrich Sinner begrüßte die Konzertbesucher auch im Namen des Präsidenten des Rotary-Clubs Bayerwald-Zwiesel, Prof. Dr. Peter Sperber, zu dieser von beiden Clubs organisierten Benefiz-Veranstaltung.

Das Konzert begann mit drei Liedern von Johannes Brahms. Die Zuhörer wurden schon vom ersten Lied an durch die wunderbar weiche Stimme von Barbara Hesse-Bachmaier in ihren Bann gezogen. Sie verfügt nicht nur über einen tragfähigen Mezzosopran, sondern begeisterte auch durch eine wirkungsvolle Mimik und Gestik sowie eine absolute Textverständlichkeit in allen Tonlagen. Den Charme der aus Freyung stammenden Künstlerin konnten die Zuhörer bei Liedern von Franz Schubert, der Arie des Cherubino aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und des mit viel Humor vorgetragenen Couplet des Orlofsky „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß genießen. Nach der Pause folgten weitere musikalische Glanzlichter: Die Arie der Rosina aus „Der Barbier von Sevilla“ von Rossini und zwei Arien der Carmen von Georges Bizet.

Francesco Attesti, Rotary-Mitglied im Club Cortona-Valdichiana in seiner Heimat Toscana, war ein musikalisch einfühlsamer Begleiter von Barbara Hesse-Bachmaier. Der 1975 in Cortona geborene Pianist beendete sein Studium am Konservatorium „L. Cherubini“ in Florenz im Jahr 1998 mit Auszeichnung. Er gilt heute als „großes Versprechen der internationalen Konzertwelt“ und die Zuhörer konnten sich selbst von seiner brillanten Interpretation des romantischen Repertoires und der Musik des 18. Jahrhunderts überzeugen. Mit Werken von Franz Liszt, Frédéric Chopin, Erik Satie und Claude Débussy faszinierte er die Konzertbesucher mit hervorragend stilistisch-interpretativem Spiel und einer wunderbaren Schönheit des Klanges.

Durch lange anhaltenden Beifall der Zuhörer am Ende des Konzertes wurden diese noch mit einer Zugabe belohnt: „Guten Abend, gut Nacht von Johannes Brahms, einem der berühmtesten Klavierlieder überhaupt.

Beide Präsidenten bedankten sich bei den Künstlern mit einem Buch über den Nationalpark und einem Glasgeschenk aus Zwiesel. Mit dem Reinerlös des Konzertes wird Rotary die Kindergärten der Region dabei unterstützen, den Kindern die faszinierende Welt der Bücher nahe zu bringen.

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