Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

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Pressemitteilung

23.06.2008
Nr. 097/08
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Ausstellung: Gletscher im Treibhaus im Hans-Eisenmann-Haus

Eine fotografische Zeitreise in die alpine Eiswelt

(Pö) Mit der Gegenüberstellung eindrucksvoller Fotos der Gletscherwelt in den Alpen aus früheren Zeiten und heute treten Wolfgang Zängl und Sylvia Hamberger von der Gesellschaft für ökologische Forschung einen erschütternden Beweis über die Klimaerwärmung auf unserer Erde an und benennen auch die Ursachen.

Einzigartige Landschaften gehen verloren. Als Sehnsuchtsbilder sind die vergletscherten Gipfel des Hochgebirges Inbegriff scheinbar unberührter Natur, Gegenwelt der Zivilisationslandschaften. Die heutige Realität sieht anders aus: Das „ewige Eis“ wird durch die Folgen der Erderwärmung zum hoch gefährdeten Gebiet. Der Gletscherschwund ist das sichtbarste Anzeichen der weltweiten Klimaerwärmung. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts – dem Beginn der Industrialisierung – gehen die Alpengletscher mit bislang ungekannter Geschwindigkeit zurück. Sie verloren in 125 Jahren von 1850 bis 1975, im Mittel etwa die Hälfte ihres Volumens. Seitdem, also in nicht einmal 40 Jahren, sind weitere 20 bis 30 Prozent des Eisvolumens abgeschmolzen. Gehören wir zur letzten Generation, die die großartigen Eisriesen noch bewundern kann?

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt während der Öffnungszeiten des Besucherzentrums Hans-Eisenmann-Haus täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr bis einschließlich 9. November zu sehen.

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