Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

Betretungsrecht der Kerngebiete

Auerhuhn

Liebe Naturfreunde,

zum Schutz störanfälliger Tierarten, wie zum Beispiel des Auerhuhns, ist das Betreten der Kerngebiete des Nationalparks Bayerischer Wald abseits markierter Wege in der Zeit vom 16.11. bis 14.7. eines jeden Jahres nicht gestattet. Häufige Fluchten der Auerhühner können während der Winterzeit zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Während der Brut- und Aufzuchtzeit führen menschliche Störungen zum Verlust von Gelegen und Küken.

Nach den geltenden Bestimmungen dürfen in diesem Zeitraum auf bayerischer Seite das Grenzgebiet im Bereich Lackenberg, das Grenzgebiet im Bereich der Blauen Säulen einschließlich Böhmweg, der Grenzübergang Lackenberg sowie der Grenzsteig nicht betreten werden.

Nach den geltenden Bestimmungen dürfen in diesem Zeitraum auf bayerischer Seite weder das Grenzgebiet im Bereich der Blauen Säulen einschließlich Böhmweg noch der Grenzsteig selbst betreten werden.

Dies wurde auch im gemeinsam unterzeichneten Memorandum des Bayerischen Staats-ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und des Tschechischen Ministeriums für Umweltschutz vom 30.4.2009 vereinbart.

Wir bitten Sie daher sehr herzlich, die Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen und den Hinweisen der Nationalparkwacht Folge zu leisten.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis,

Ihre Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald!

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